Sylvia Plath
Freitag, den 30. Mai 2008Habe gerade Sylvias “Glasglocke” verschenkt. Dabei fiel mir ein, dass sie wirklich schöne Gedichte geschrieben hat.
Metaphern
Ich bin ein neunsilbiges Rätsel,
ein Elefant, ein massiges Haus,
eine Melone, die auf zwei Ranken spaziert.
O rote Frucht, Elfenbein, feines Bauholz!
Dieser Laib ist dick in seinem hefigen Gehen.
Frisch gedruckte Scheine in diesem fetten Geldbeutel.
Ich bin ein Mittel, eine Bühne, eine Kuh im Kalb.
Ich habe eine Tüte grüner Äpfel gegessen,
bin in den Zug gestiegen, von dem es keinen Ausstieg gibt.